Vorlauftemperatur
Die Temperatur, mit der das Heizwasser in die Heizflächen geschickt wird – der wichtigste Hebel für die Effizienz.
Auch bekannt als: Vorlauf
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Wassers, das in Heizkörper oder Fußbodenheizung fließt. Bei Gasheizungen oft 60–75 °C, bei Wärmepumpen idealerweise 35–55 °C.
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Effizienz: Eine Senkung von 55 °C auf 40 °C steigert die Jahresarbeitszahl typischerweise um 30–40 %.
Senken lässt sie sich durch größere Heizkörper, hydraulischen Abgleich, gut eingestellte Heizkurve – und im Bestand oft auch durch eine bessere Dämmung der obersten Geschossdecke.
Verwandte Begriffe
Heizkurve
Die Heizkurve regelt automatisch die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur.
Hydraulischer Abgleich
Beim hydraulischen Abgleich wird die Wassermenge durch jeden Heizkörper so eingeregelt, dass alle Räume gleichmäßig warm werden.
Niedertemperaturheizung
Heizsystem mit Vorlauftemperaturen ≤ 50 °C – ideale Voraussetzung für hohe Wärmepumpen-Effizienz.
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